1953

Im März gründen Harald Heinz und Heinz Neyen in Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern der Schule an der Liegnitzer Straße das Akkordeon-Orchester "Wupperspatzen". Eine Vereinssatzung wird erstellt, und ein Vorstand soll diesen Verein leiten:

1. Vorsitzender: Heinz Neyen
2. Vorsitzender: Fritz Schröder

Kassenführer: Hans Feld
Dirigent: Harald Heinz

Weitere Vorstandsmitglieder der ersten Stunde sind Erwin Schmitz, Alfred Schürmann, Willi Rolf, Julius Wülfrath, Erich v. Lehn, Georg Maihöfer, Otto Neyen.

Der erste Monatsbeitrag beträgt DM 1,50 für aktive und DM -.50 für passive Mitglieder.

Mit fünf aktiven Mitgliedern beginnt die erste Probe in einer elterlichen Wohnung. Schon im September folgt der erste öffentliche Auftritt im Altersheim Hugostraße.

Durch diesen Erfolg angespornt wird das Orchester bis zum Ende des Jahres größer und hat nun schon zwölf Spieler.

In der Gaststätte "Fleckenstein" und später bei Paula Wilke in der Nornenstraße wird fleißig geprobt, übrigens noch bis 1993, auch wenn der Wirt mittlerweile Siegfried Oberdellmann heißt.

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1954

Im Mai wirken die Wupperspatzen zum ersten Mal bei einem Konzert des Quartettvereins "Liederfreunde" mit, die ebenfalls im Vereinslokal Nornenstraße zu Hause waren. Die gute Leistung aller wird in der Zeitung hervorgehoben.

Es folgt das erste Stiftungsfest im Saal "Oppermann" in Nächstebreck. Zum Erfolg trugen besonders das Mandolinen-Orchester "Alpenruf" und die "Melodia-Hawaiians" bei, denen Harald Heinz und der unvergessene Günther Heckersbruch angehören.

Die Aufnahme in den Deutschen Handharmonika-Verband in Trossingen ist nach den vielen Aktivitäten eigentlich ganz normal. Die Teilnahme an vielen weiteren Veranstaltungen folgt, wie z.B. beim Stiftungsfest des MGV "Flügelrad" im Saal Wildförster.

Inzwischen haben die Wupperspatzen 24 aktive Mitglieder.

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1955

Im März nehmen die Wupperspatzen mit viel Erfolg an einem Gemeinschaftskonzert der Vereine teil, die bei "Tante Paula" in der Nornenstraße proben: Wichlinghauser Frauenchor, Mandolinengesellschaft "Alpenruf" und der Quartettverein "Liederfreunde".

Das Konzert findet auf der Bühne des Fita-Palastes statt. Die Presse würdigt das Ereignis mit großen Artikeln.

Das zweite Stiftungsfest folgt im Juni im Saale Oppermann.
Neben vielen Darbietungen aus eigenen Reihen spielt auch die innerhalb des Vereins gegründete "Tahuwa-Combo" Hawaiimusik:

- M. Gruner Hawaii-Gitarre
- H. Cubica Gitarre
- H. E. v. Lehn Baß
- F. Maihöfer Schlagzeug

Das Publikum ist begeistert.

Eine zweitägige Fahrt im September zu einer Konzertmitwirkung beim Arnheimer Akkordeon-Club ist die erste Auslandsreise der Wupperspatzen.

Das Konzert im November im großen Freischütz-Saal in Schwerte, zu dem der dortige MGV "Cäcilia" eingeladen hat, wird ein voller Erfolg.

Als die Monatszeitschrift "Die Harmonika" das Bild der Wupperspatzen (jetzt 26 Spieler) herausbringt, fühlt man sich auch offiziell in die Gemeinschaft der Akkordeon-Orchester und deren Musikfreunde aufgenommen.

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1956

Im März muß beim bunten Abend der Saal Oppermann fast wegen Überfüllung geschlossen werden, denn es hat sich herumgesprochen, daß die Wupperspatzen viel zu bieten haben.

Gemeinschaftskonzerte im Fita-Palast und im Gemeindesaal Wichlinghausen folgen und ein gelungenes Wunschkonzert in Schwerte erfreut die Zuhörer.

Auch in diesen frühen Jahren gibt es schon eine Weihnachtsfeier im Lokal "Hedermann".

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1957

Nun besteht das Orchester aus dreißig Akteuren. Ein Jugendorchester mit 22 Spielern wird angegliedert. Aus räumlichen Gründen muß das Probelokal gewechselt werden. Die Wupperspatzen ziehen um in die Gaststätte "Luckhaus".

Konzerte und das vierte Stiftungsfest sind gute Erfolge dieses Jahres.

Als im August der Dirigent Harald Heinz verunglückt, bricht für die Wupperspatzen fast die Welt zusammen. Willi Wessely übernimmt vorübergehend die Probenarbeit.

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1958

Die Ereignisse beginnen wie immer mit der Jahreshauptversammlung, gefolgt von Konzerten in Dahlerau und in der Mülheimer Stadthalle sowie auch wieder im Fita-Palast.

Das fünfte Stiftungsfest wird in der "Mählersbeck" gefeiert.

Als dann das Probelokal vom Wirt gekündigt wird, muß aus Platzgründen das "B"- Orchester aufgelöst werden. So kehren die Wupperspatzen zurück zu "Tante Paula".

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1959

Ein Gemeinschaftskonzert mit dem Mandolinenorchester "Alpenruf", ein Auftritt bei einer Feierstunde des Deutschen Siedlerbundes in der Westfalenhalle, eine Meisterehrung des Amateur-Boxverbandes und eine Jubiläumsfeier der Firma Vorwerk &. Co. sind die Veranstaltungen dieses Jahres.

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1960

Schon im Januar geht es nach Neheim-Hüsten zu einem Konzert, und die Presse schreibt u.a.:

"Dieses Akkordeon-Orchester, zweifelsfrei eines der besten seiner Art..."

Mit verschiedenen Chören gibt es immer wieder Konzerte und Feierstunden, wie z.B. in der "Grüne" in Ronsdorf, im Gemeindesaal Wichlinghausen, im Wuppertaler Hof und Haus Union sowie an einem Sonntagvormittag im Oktober im großen Saal des Gürzenich in Köln, und das Fernsehen ist auch dabei!

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