1971

Wieder wird das Orchester zu Frühlingskonzerten verpflichtet, in die "Grüne" nach Ronsdorf und in die Kaufmännischen Unterrichtsanstalten nach Elberfeld.

Darauf folgt ein Konzert mit dem Werks-Chor der Firma Winkelsträter, und gemeinsam mit diesem Chor wird dann im November in der Aula der Pädagogischen Akademie die erste Schallplatte mit Musik der Wupperspatzen aufgenommen.

Und auch das gibt es: Die Wupperspatzen unterstützen das Wuppertaler Akkordeon-Orchester bei einem Konzert im großen Saal der Stadthalle.

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1972

Jedes Jahr kommen neue Vereine hinzu, um mit unserem Orchester Konzerte zu veranstalten, so z.B. der Quartettverein Sonnborn, der Arrenberger Männerchor, die Gesangsabteilung des Bergischen Turnvereins Ronsdorf und diverse Werks-Chöre.

Eine der großen Veranstaltungen ist das 95. Jubiläumskonzert des MGV "Harmonie" aus Altenvoerde, mit (u.a.) den Wupperspatzen und dem italienischen Tenor Cesare Curzi von der Staatsoper München.

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1973

Neben Konzerten finden die Wupperspatzen jetzt auch schon mal Zeit für andere Aktivitäten:

Im September starte eine lustige Truppe von aktiven und passiven Mitgliedern zu einer Bustour durch das Bergische Land nach Niederdollendorf mit Schiffstour, Tanz usw.

Zwischendurch ein Konzert zum 90-jährigen Bestehen des MGV "Heimatklänge" Haßlinghausen, und dann im November ein eigener bunter Abend unter dem Motto: "20 Jahre Wupperspatzen" mit vielen Darbietungen und Tanzmusik der Kapelle "Voss".

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1974

Gut gelungen ist das Frühkonzert im April beim MGV "Eintracht" in Ronsdorf, jedoch noch besser ist der Frühschoppen der Wupperspatzen anläßlich der Zweitagesfahrt nach Löf an der Mosel, wo selbstgemachte Tanzmusik so richtige Begeisterung bringt.

Ein "Volkstümliches Konzert" und die Mitwirkung bei der Weihnachtsfeier des VdK Wichlinghausen beenden das Jahr.

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1975

Nach verschiedenen Konzerten trit nun Peter Eikermann immer mehr als zweiter Dirigent und gleichzeitig als Solist in Erscheinung, denn das Orchester spielt die von seinem Bruder Hans arrangierte "Domra-Fantasie".

Auch in Luzern, wo die Wupperspatzen im Juni an den Akkordeon-Weltfestspielen teilnehmen, wurde das Stück gespielt und von der Jury mit dem Prädikat "sehr gut" bewertet.

Nach der Anspannung wird richtig gefeiert, und zu Hause gibt es einen großen Artikel mit Bild im "General-Anzeiger". Die Folge sind Engagements bei diversen Veranstaltungen, auch zum 25. Jubiläum der Haßlinghauser Siedlergemeinschaft "Am Halloh".

Eine fast berühmte Vereinsfahrt geht im Oktober nach Niederbeisheim im Knüllgebirge, mit großem Spießbratenessen und Unterhaltungsprogramm.

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1976

Viele Aktivitäten machen das Jahr interessant:

Auftritte beim großen Ostpreußenball in den Zoo-Sälen, im Neviandtstift, im Gemeindezentrum Oberdörnen, zum 60-jährigen Bestehen des Frauenchores "Germania".

Auch zur Feier "75 Jahre Wuppertaler Schwebebahn" spielen die Wupperspatzen vor dem Schwebebahnhof "Alter Markt".

Bei der Teilnahme am Harmonika Treffen "Rhein-Ruhr" in Hilchenbach erreicht das Orchester mit der "Domra-Fantasie" das Prädikat "ausgezeichnet".

Nach einem Konzert für Senioren in der Stadthalle folgt noch etwas ganz Artfremdes, die Mitwirkung beim vierten Wuppertaler "Free Jazz Workshop" (mit Schallplatten- Aufnahme).

Im Herbst gibt es erneut eine Moselfahrt und ein Stiftungsfest mit vielen Beiträgen aus eigenen Reihen, u.a. dem bekannten "Anton von der Gathe". Das reichhaltige Programm wird von Manfred Gruner zusammengestellt, und er führt als Conférencier durch den Abend. Zum Tanz spielt die Kapelle "Voss".

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1977

Ein Jahr der Wettbewerbe?

Nicht nur! Es beginnt mit der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal, wo die Mitglieder Werner Orf als neuen ersten Vorsitzenden wählen. Er löst Heinz Neyen ab, der aus gesundheitlichen Gründen immer weniger in Erscheinung treten kann.

Der neue Vorstand ernennt Heinz Neyen im selben Jahr zum Ehrenvorsitzenden.

Im Mai folgt die Teilnahme des Orchesters am Harmonika-Treffen in Wattenscheid (Prädikat "sehr gut") und im Oktober die Wertungsspiele in Neustadt an der Weinstraße (Prädikat "ausgezeichnet"). Die anschließende Weinprobe ist auch nicht ganz "ohne".

Die Bewohner mehrerer Altenheime und das Publikum im Ronsdorfer Dürselen-Haus kommen in den Genuß der Musik der Wupperspatzen.

Beim Stiftungsfest im November in der Mählersbeck ist das Programm, durch das wieder Manfred Gruner führt, voll mit eigenen Künstlern: Eine gelungene Hawaii-Show mit Männerballett, "Ostpreußisches" mit Gertrud Heinz, die Brüder Eikermann und das Orchester selbst.

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1978

Eine Wochenendfahrt mit dem Männerchor der Wuppertaler Stadtwerke (Leitung Engelbert Buhr) nach Valkenburg/Holland zum Konzert mit dem dortigen Chor und Orchester ist sehr interessant. Im gleichen Jahr kommen die Holländer zum Gegenbesuch in die Aula der Kaufmännischen Unterrichtsanstalten zum Konzert.

Das Festkonzert der Wupperspatzen zum 25. Jubiläum findet im Gemeindesaal Wichlinghausen statt, und sowohl die "Domra-Fantasie" als auch die "Schweizerische Rhapsodie" stehen auf dem Programm. Mitwirkende sind der Quartettverein "Liederfreunde" und die Gebrüder Eikermann.

In Musik eingebettet werden zahlreiche Ehrungen vorgenommen: silberne Ehrennadeln für 15-jährige und goldene für 25-jährige Mitgliedschaft, überreicht vom Vereinsvorstand. Vom DHV erhalten Hans Feld, Harald Heinz und Heinz Neyen die offizielle goldene Nadel.

Harald Heinz erhält außerdem die "Hermann-Schittenhelm-Medaille", eine begehrte Auszeichnung des Verbandes, und die goldene Dirigenten-Nadel.

Noch mehr ist los in diesem Jahr:

Bei den Wertungsspielen in Oberhausen (Bezirkstreffen) schneiden die Wupperspatzen mit "sehr gut" ab.

Dann eine Mitwirkung beim Jubiläumskonzert des Hatzfelder Sängerchores und ein Stiftungsfest zum 25-jährigen Jubiläum im Schuberthaus, mit Kurt Lindenberg als Conférencier. Es gibt viele Programmpunkte, wie Hawaii-Musik, Duo Eikermann, Frau Botgereit (Gertrud Heinz) und Tanzmusik von den "Globetrotters", u.a. auch eine musikalische Wupperspatzen-Chronik, zusammengestellt und dargeboten von Ursula und Manfred Gruner unter Begleitung von Harald Heinz.

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1979

Konzerte beim Blindenverein, für die Bewohner der Wuppertaler Altenheime, Konzert in der Stadthalle mit dem Engelbert-Buhr-Chor, in Schwelm mit dem Kolpingchor usw.

Eine Planwagenfahrt im Bereich Eckenhagen bringt viel Spaß und Zusammengehörigkeitsgefühl.

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1980

Wieder ein Jahr voller Konzerte und Veranstaltungen wie zum Beispiel im Lutherstift, im Neviandtstift u.a.

Wertungsspiele gibt es diesmal in Herne (Prädikat "ausgezeichnet").

Bei der Jahreshauptversammlung wird das von Harald Heinz vorbereitete Jugendorchester eingegliedert, so daß der Verein jetzt 135 Mitglieder hat.

Unter dem Motto "Bunter Melodienreigen" wird ein eigenes Konzert in der Hatzfelder Kirche veranstaltet. Neben beiden Orchestern wirkt der Chor der VHS Solingen unter der Leitung von Heinz Schellberg mit.

Im September wird eine lustige Bus- und Rheinfahrt nach Rüdesheim unternommen. Gleich darauf folgt eine Konzertreise nach Melsungen. Die Einladung erfolgt auf Veranlassung von Mitglied Georg Schneider vom Lutherstift, der aus Melsungen stammt.

Herzliche Gastfreundschaft, Stadtführung und Konzert zusammen mit der Melsunger Schülerkapelle bleiben in Erinnerung.

Zum 75-jährigen Bestehen des Musikhauses "Bongardt" spielt das Jugendorchester in der Barmer Fußgängerzone und heimst viel Beifall ein.

Das Stiftungsfest in der Mählersbeck ist wieder ein großer Erfolg, denn es tritt Peter Funda als Jongleur auf, assistiert von seiner jüngeren Schwester.

Außerdem gibt es Vorträge der Jugend-Gitarren-Gruppe, der Hawaii-Formation und Tanzmusik von der Seniorenband.

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